COPD (chronic obstructive pulmonary disease)

Der Begriff der COPD kommt aus dem englischen und heißt übersetzt: Chronische – mit einer Verengung der Atemwege einhergehende Lungenerkrankung. Diese Verengung der Atemwege beginnt in der Regel nach dem 40. Lebensjahr und ist gewöhnlich fortschreitend.

Bei einem Teil der Patienten entwickelt sich ein Lungenemphysem. Hier führen die wiederholten Entzündungen zu einer Zerstörung der Lungenbläschen mit Ausbildung von großen Lufträumen in der Lunge. Die häufigste Ursache in den westlichen Industrienationen für diese Erkrankung ist das Rauchen, aber auch umweltbedingte Schadstoffe können eine COPD hervorrufen.

Viele Patienten mit einer COPD haben Beschwerden im Sinne einer chronischen Bronchitis, das heißt, sie leiden an den meisten Tagen unter Husten und Auswurf. Außerdem entwickeln diese Patienten Atemnot, die zu Beginn bei körperlicher Belastung, im weiteren Verlauf der Erkrankung auch in Ruhe auftritt.

Die COPD wird nach den Ergebnissen der Lungenfunktionsuntersuchung in verschiedene Schweregrade eingeteilt. Je nach Schweregrad erfolgt dann eine Stufentherapie mit  Medikamenten, die die Atemwege erweitern. Die Vermeidung von Tabakrauchen verlangsamt den Fortschritt der Erkrankung.

Die Forschung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich eine bestimmte Gruppe von Patienten mit einer COPD durch einen besonders schlechten Verlauf auszeichnet. Das sind die Patienten, die häufig im Jahre eine akute Verschlechterung erleiden. Sie benötigen zeitweise zusätzlich Antibiotika und/oder Cortison.

In der modernen Forschung zielt die Therapie auf wirksame Medikamente, die die Häufigkeit dieser akuten Verschlechterung verringern und damit das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten.

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